Berichte vom 27. August 2016

Wetterglück in Neunkirch

Richtig ins Schwitzen kamen die rund 200 Athleten nach zwei eher nassen und kühlen Jahren beim Schülertriathlon und Städtlilauf in Neunkirch.

Drei verschiedene Wettkampfangebote stehen seit 2001 auf dem Programm des Nachwuchsevents in Neunkirch. Das OK des STädtlilaufes, das sich mehrheitlich aus Mitgliedern des Tristar Schaffhausen zusammensetzt, bietet zum einen den Plauschtriathleten eine Startmöglichkeit, dazu können die lizenzierten Schüler rund um die Badi um Punkte im Regio Cup kämpfen und zum Abschluss des Tages werden die Laufstarts im Städtli durchgeführt.

In den Regio Cup Kategorien eroberten mit Abigail Febrey ( LC Meilen Tri, F10-11), Noah Hegmann (Impuls Triathlon Club Bülach, M10-11), Letizia Martinelli (studiovezia Triathlon Team, F12-13) und Till Clijsen (Tri Team Calanda, M12-13) auswärtige Athleten nicht nur die Tagessiege. Sie holten sich nach insgesamt fünf Wettkämpfen auch die Titel in der Regionalmeisterschaft. Kein Wettkampfglück war hier dem Tristar Nachwuchs beschieden. Saskia Rathgeb und Eric Weckerle verpassten als Vierte die Medaillenränge, Weckerle dabei nur um einen Punkt. Beiden qualifizierten sich aber für den Schweizer Final vom 10. September. Leider verpassten Rathgeb/Weckerle gemeinsam mit Anna Geiselmann im Team die Teilnahme ebenfalls um einen Rang.

Einheimische Sieger gab im Plauschtriathlon bei den Schülern 10-12 mit Anastasia Wehrli (Langwiesen) und Florin Bouvard (Hallau) sowie bei den 3er Teams. Hier gewannen die Baracudas’s (7-9 Jahre; Levin Kellenberger, Armin Wildberger, Anish Weber) und Just for Fun (10-12; Yael Wäffler, Ladina Bächtold und Amaja Rahm).

Beim Städtlilauf holten die Läufer des LC Schaffhausen die meisten Tagessiege. Beim den Schülern 7-9 lief Amaja Rahm (LCS) weniger als eine Sekunde nach Noah Krüsi (Schlatt) über die Ziellinie. Noemi Moser (LCS) und Eric Weckerle (Tristar) hiessen die Sieger bei den Schülern 10-12. Im Jugendlauf waren Yuriy und Kaisa Rahm (beide LCS) am Schnellsten. Den Abschluss bildeten die 4-6-Jähringer Mini-Sprinter, unter dem Applaus von allen Zuschauern die 250 m zurücklegten. Die Temperaturen von über 30 Grad mögen den einen oder anderen vom Start abgehalten haben, so lag die Zahl der Anmeldungen um rund 10 Prozent unter dem mit 253 recht hohen Wert des Vorjahres. Insgesamt zeigte sich das OK um Dieter Brühlmann zufrieden mit dem Anlass. (R.Sta.)

Berichte 15. August 2015

Neunkirch Grosses Interesse am Jugendsport

Viele Teilnehmer und einige Regentropfen konnten der Begeisterung für den 15. Städtlilauf und den 14. Schülertriathlon in Neunkirch nichts anhaben. Mit 253 Anmeldungen und 228 Athleten im Ziel war das Interesse so gross wie seit 2008 nicht mehr beziehungsweise war es das drittgrösste Teilnehmerfeld überhaupt. Nach dem Sieg beim Finalwettkampf des Triathlon-Regio-Cups klassierte sich Eric Weckerle in der Schlusswertung der Serie auf Rang zwei. Im Städtlilauf setzte sich in den Jugendkategorien, in denen mit 1,68 km die längste Distanz zu absolvieren war, Lukas Klante (Wallisellen) und Mira Hänseler (Hallau) durch. (R.Sta.)

Besseres Wetter und mehr Teilnehmer (07.09.2013)

In Neunkirch sind der 13. Städtlilauf und der 12. Schülertriathlon über die Bühne gegangen.

laufsport Deutlich mehr Teilnehmer als in den letzten beiden Jahren waren beim 12. Schülertriathlon und 13. Städtlilauf in Neunkirch dabei. Deutlich besser zeigte sich allerdings auch das Wetter: Sonnige 27 Grad machten Regen und die Kälte der letzten zwei Austragungen vergessen. Zur Teilnehmersteigerung trug wohl auch die erneute Austragung der Starts im Triathlon Regio Cup (Einzel und Teams) sowie das erstmalige Angebot von Triathlon-Staffeln bei. Mit den 15 Gruppen à 3 Kinder, jedes absolvierte eine Disziplin, waren immerhin 45 Athleten im Einsatz. Diverse hatten vorher sogar den Einzelstart im Regio Cup oder im Schülertriathlon absolviert. Inklusive der Staffelteilnehmer waren 204 Athleten am Schülertriathlon und Städtlilauf dabei. Bewährt hat sich, dass neu das Ziel vom Triathlon nicht im Städtli Neunkirch, sondern auch an der Badi stattfand, was zu einer übersichtlicheren Austragung führte.

Im Regio Cup setzten sich in den Kategorien auswärtige Sieger durch. Saskia und Svenja Rathgeb standen bei den 10- bis 11- bzw. 12- bis 13-Jährige als Zweite bzw. Dritte auf dem Podest. In der Regionalmeister-Wertung Ostschweiz kommen die Schwestern jeweils auf Rang drei. Die beiden Tristar-Staffeln sollten für die Schweizer-Meisterschaft von Ende Monat qualifiziert sein. Im Schülertriathlon gewannen aus der Region Aline Rathgeb (Feuerthalen, Schülerinnen B), Seraina Rohrbach (Uhwiesen, Schülerinnen A) und Tim Weckerle (Schaffhausen, Schüler A). Nach dem Umzug ins Städtli begannen die Laufwettkämpfe mit den Siegen von Lisa Hohermuth und Fabio Pletscher in der Kategorie B. Bei den Schülern A setzten sich Marie-Claude von Allmen und Moritz Hangartner durch, Xenja Gassmann und Aman Ybrah waren die schnellsten Jugendlichen. Vor den Siegerehrungen waren jeweils schöne Sachpreise verlost worden. (R.Sta.)

Gute Beteiligung in Neunkirch trotz Pech mit dem Wetter (01.09.2012)

Die Organisatoren des Neunkircher Städtlilaufes und des Schülertriathlons waren trotz des schlechten Wetters am Sams-tag zufrieden mit dem Anlass.

Nach den heftigen Schauern im Vorjahr wurden die Organisatoren des Städtlilaufes und des Schülertriathlons in Neunkirch diesmal von tiefen Temperaturen überrascht. Während diese den jungen Läuferinnen und Läufern nichts anhaben konnten, entschied das Organisationskomitee aus Rücksicht auf die jungen Athleten, im Plauschtriathlon das Schwimmen durch einen Lauf zu ersetzen. Der Triathlon im Rahmen des Regio-Cups Ostschweiz konnte jedoch wie ausgeschrieben durchgeführt werden. Trotz der für die Sportart Triathlon ungünstigen Bedingungen waren hier mehr Teilnehmer als im Vorjahr dabei, insgesamt waren in Neunkirch am Sportsamstag mehr Jugendliche klassiert als im letzten Jahr.

150 Schüler und Jugendliche zeigten beim Städtlilauf und Schülertriathlon ihr Können.

laufsport/triathlon Seit 2001 wird in Neunkirch mit dem Städtlilauf eine Veranstaltung angeboten, die nur auf Schüler und Jugendliche zugeschnitten ist. Ein Jahr später wurde mit dem Schülertriathlon ein Wettkampf integriert, bei dem die Nachwuchsathleten nicht in der Masse von Erwachsenen untergehen, sondern von Betreuern speziell instruiert werden. Wie vor zwölf Monaten machten den Organisatoren und den Athleten jedoch am Samstag die Wetterbedingungen zu schaffen. Erneut schlug zur Wochenmitte das Wetter um, diesmal gab es zwar nur ein paar Tropfen statt heftiger Regenschauer, dafür sorgten die tieferen Lufttemperaturen für Anpassungen in organisatorischer Hinsicht. So wurde kurzfristig entschieden, dass die Regio-Cup-Starts für die erfahrenen Triathleten aus der Ostschweiz wie geplant durchgeführt würden, bei den Rennen der Plauschtriathleten aus der Region Schaffhausen das Schwimmen jedoch durch einen ersten Lauf vor dem Radfahren ersetzt würde. Diese Entscheidung sollte sich gemäss dem eingegangen Feedback als richtig erweisen.

Regionale Sieger beim Triathlon

Im Regio-Cup-Start setzte sich bei den 10/11-Jährigen Anja Weber (Hinwil) vor Aline Fuchs und Anina Platt (beide Tristar) durch, bei den Jungen gewann Jonas Wachter (Uster). In der älteren Kategorie setzte sich Claudia Saxer (Dällikon) vor Svenja Rathgeb (Neuhausen) und Maria Russenberger (Merishausen) durch, bei den Jungen ging der Sieg mit Simon Wachter ebenfalls nach Uster. Im als Duathlon ausgetragenen Schülertriathlon setzten sich bei den 7- bis 9-Jährigen mit Leandra Müller (Beringen) und Marc Kellenberger (Neunkirch) sowie bei den 10- bis 12-Jährigen mit Svenja Rathgeb und Tim Bollinger (Schleitheim) Sieger aus der Region Schaffhausen durch. Im Städtlilauf wurde die Schüler-Kategorie von LCS-Athleten gewonnen: Alejandra Brosi und Ben Alaye gewannen bei den Jahrgängen 2003–2005, Mayowa Alaye und Fabian Tempini siegten in der Kategorie 2000–2002. Bei den Jugendlichen schlug Fabian Müller (Beringen) den Merishauser Michael Tanner klar. Abgeschlossen wurde der Wettkampftag mit den Mini-Sprints.

Mehr Teilnehmer als im Vorjahr

Mit 156 Klassierten starteten leicht mehr Teilnehmer als 2011, dies bei einem vergleichbaren Anmeldestand. Der Rekord von 238 (2008) liegt aber angesichts der dicht gefüllten Agenda mit sonstigen Veranstaltungen für Familien wohl weiterhin ausserhalb der Reichweite. (R. Sta.)

Grosser Einsatz bei jedem Wetter (27.08.2011)

Die jungen Athleten zeigten am Schülertriathlon und am Städtlilauf in Neunkirch trotz zeitweise schlechten Wetterbedingungen vollen Einsatz.

Pünktlich zum ersten Startschuss des Schülertriathlons ging ein heftiger Regenschauer über Neunkirch nieder, ein Wetter, bei dem man sonst kaum mit dem Hund joggen gehen würde. Dagegen erwiesen sich die 7- bis 14-jährigen Triathleten wie auch die Organisatoren und die Eltern am Samstagmittag als wetterfest. Der Regen traf dabei eher die Mädchen, alle Triathleten kamen nach dem Schwimmen und der anschliessenden Fahrt über die Feldwege aber völlig verdreckt im Städtli an. Dies war für einmal egal, auch die Laufrunde wurde trotzdem in schnellem Tempo absolviert. Ganz oben auf dem Podest standen Mira Hänseler (Hallau) und Luca Kellenberger (Neunkirch), Schüler B, sowie Maria Russenberger (Merishausen) und Jonas Schlagenhauf (Lohn).

Nach dem ersten Teil der Siegerehrungen ging es im Städtlilauf um Zeiten, Ränge und Medaillen. Als eine der diversen Doppelstarter konnte Mira Hänseler auch ihre Laufkategorie gewinnen, die weiteren Sieger sind Fabian Tempini (Schaffhausen), Schüler B, sowie Mayowa Alaye (Schaffhausen) und Julien Wyss (Hettlingen), Schüler A. Bei den Jugendlichen gingen nur zwei Teilnehmer an den Start. Der Beringer Fabian Müller setzte sich gegen Julien Schwyn (Schlatt TG) durch. Ein Juryentscheid war im Minisprint Girls erforderlich. Die Chipzeitmessung hatte zwischen Malin Rahm und Ladina Bächtold einen Unterschied von 58/1000 Sekunden ermittelt, die Mädchen des Jahrgangs 2005 erhielten für den Sprint über 250 m, die sie in 1:00,1 zurücklegten, aber beide die Goldmedaille. Enrico Genter sorgte bei den Boys für einen weiteren einheimischen Sieg. Lag die Teilnehmerzahl bis zur Wochenmitte noch auf dem Kurs vom Vorjahr, versiegte der Strom der Anmeldungen, als das Eintreffen der Schlechtwetterfront bekannt wurde. Obwohl die Zahl der Nachmeldungen erstaunlich hoch lag, waren mit total 148 Klassierten weniger Teilnehmer als im letzten Jahr dabei (179). Beeinträchtigt vom Wetter wurde auch das Spielplatzfest des Elternvereins; die gemeinsame Festwirtschaft musste ins Gewölbe verlegt werden. (R.Sta.)

Jugendsport-Jubiläum in Neunkirch (28.08.2010)

Bereits zum zehnten Mal wurde am Samstag der Städtlilauf ausgetragen. Der Schülertriathlon fand zum neunten Mal statt. Über 170 Kinder und Jugendliche waren in diesem Jahr am Start.

Das Jubiläum der Laufveranstaltung für den Nachwuchs sorgte nicht nur für gute sportliche Stimmung in Neunkirch, sondern hatte auch als Aufhänger für das Städtlifest gedient. Entgegen den Befürchtungen und Prognosen konnten die Athleten, Eltern und Zuschauer den Regenschirm doch zu Hause lassen. Begonnen hatte der Anlass um 12.00 Uhr mit dem ersten Startschuss zum 9. MTB-Schülertriathlon. Während die 7- bis 9-Jährigen im Nichtschwimmerbecken einmal hin und her schwammen, absolvierten die Ältereren zwei und mehr Bahnen im 25-m Becken. Von der Badi ging es in einer oder mehreren Runden zum alten Turnplatz ins Städtli, wo in diesem Jahr auch das Ziel war. Dank der Chipzeitmessung an der Badi und im Ziel wurde man auf dem Platz sowie im Internet jederzeit über das aktuelle Renngeschehen live informiert.

Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer und anwesenden Verwandten konnten auch diejenigen, die zum ersten Mal so einen Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen absolvierten, mit strahlendem Gesicht das aus Anlass des Lauf-Jubiläums abgegebene T-Shirt überstreifen.

Geschickte Streckenführung

Nach der Siegerehrung im Triathlon begann das gedrängte Startprogramm des Städtlilaufs. Die Vorgabe war in diesem Jahr etwas schwieriger, weil die Strecken gegenüber den bisherigen Austragungen die Festzone in der Vordergasse vermeiden mussten. Dank einer geschickten Führung durch Herren-, Mühlen- und Hintergasse konnten aber trotzdem die Streckenlängen beibehalten werden. Bei den Jugendlichen gab es über die 1680 Meter einen einheimischen Sieg. Jonas Freitag schlug Andrej Bosnjak um zwei Sekunden. Weitere zwölf Sekunden dahinter lief Daniela Meier (Schleitheim) als erstes Mädchen ins Ziel.

Rückläufige Teilnehmerzahlen

«Ich habe sehr viel positives Feedback erhalten», freute sich OK-Chef Dieter Brühlmann am Ende der Veranstaltung. «Manche schlugen vor, Städtlilauf und Schülertriathlon in jedem Jahr mit einem Städtlifest zu verbinden.» Ein Wermutstropfen trotz der tollen Atmosphäre während der Wettkämpfe war der – gemessen an den Vorjahren – weitere Rückgang der Teilnehmerzahlen. Allerdings war das im Vorfeld durchaus in Betracht gezogen worden, weil das durch das Städtlifest vorgegebene Datum wegen der Terminkollision mit dem MTB-Bikerennen in Truttikon, dem Pfadi-Kantonaltag, dem Munotmeeting und dem Bergrennen kein Wunschtermin war. (R.Sta.)

Weniger, aber jüngere Teilnehmer (15.08.2009)

Mit genau 200 Mädchen und Jungen stiessen Städtlilauf und Schülertriathlon in Neunkirch wieder auf grosses Interesse. Gemessen am Vorjahr waren etwas weniger, aber jüngere Kinder dabei.

Am Samstagmittag kam Leben auf die breite Vordergasse im Städtli Neunkirch. Das Ziel für den 8. Schülertriathlon und den 9. Städtlilauf wurde aufgebaut. Ab 14.00 Uhr folgten in der rund 800 Meter vom Städtli entfernten Badi fünf Starts über je nach Alter verschieden lange Triathlon-Distanzen. Nach dem bisher bewährten Konzept wurden Schüler ab 7 Jahren von der Besammlung bei der Startnummernausgabe an der Städtlihalle bis zum Start von Helfern betreut. Im Schwimmen wurden bereits erstaunlich gute Leistungen gezeigt. Danach ging es mit dem Mountainbike durch die Felder zum alten Turnplatz, von dort wurde ins Ziel gerannt. Mit grossem Einsatz und Freude waren insgesamt 69 Schüler dabei. In der längsten Triathlon-Kategorie gewannen die Jugend-B-Athleten Giulia Brühlmann (Lohn) und Benedikt Fischer (Neuendorf SO). In der Tat waren einige junge Teilnehmer für den Triathlon weit angereist, so beispielsweise aus Buchs NW oder dem St. Galler Rheintal.

Vor den ersten Starts im Städtlilauf, der im Schaffhauser Jugendlaufcup gewertet wird, fand bereits die Siegerehrung für die Triathleten statt. Die jungen Läuferinnen und Läufer absolvierten dann verschieden lange Schleifen durch die Gassen im Städtli. In den Kategorien für die Ältesten setzte sich im Städtlilauf über die Strecke von 1680 m Jonas Freitag knapp vor Andrej Bosnjak (beide Neunkirch) durch, bei den Mädchen siegte hier Vivien Corrag (Schleitheim).

Aktive Neunkircher

Der Blick in die Teilnehmerstatistik zeigt, dass in diesem Jahr mit 55 Athletinnen und Athleten aus Neunkirch über 50 Prozent mehr Einheimische dabei waren. Insgesamt lag die Teilnehmerzahl um 39 niedriger als im Vorjahr. Allerdings wurde die Veranstaltung zum erstenmal am Samstagnachmittag anstatt am Sonntag ausgetragen. Das Hochsommerwetter, das Ferienende im Weinland, andere Veranstaltungen wie das MTB-Rennen vom Sonntag in Merishausen und die Leichtathletik-Staffelmeisterschaften in Kreuzlingen mögen Teilnehmer abgehalten haben, andere verzichteten auf den Doppelstart. Das Durchschnittsalter, hier gilt es, den Mini Sprint der unter 7-Jährigen zu berücksichtigen, sank von 9,2 auf 8,6 Jahre. Dennoch gehören Städtlilauf und Schülertriathlon zu den grossen und wichtigen Veranstaltungen im Nachwuchssport der Region. Die zum erstenmal eingesetzte Chipzeitmessung stellte eine grosse Vereinfachung bei der Erstellung der Rangliste dar. (R.Sta.)

Viel Nachwuchs am Start (31.08.2008)

Mit 239 Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde die zweitbeste Beteiligung in der inzwischen achtjährigen Geschichte dieses beliebten Anlasses registriert. Der Rekord von 263 Klassierten stammt aus dem Jahre 2006. Bereits die Zahl von 233 Vorangemeldeten zeigte das grosse Interesse, allerdings steigt mit den Möglichkeiten der Online-Anmeldung auch die Zahl der Abwesenden (in diesem Jahr 29). Der Anstieg der Teilnehmerzahlen erfolgte dabei überwiegend im Triathlon, hier waren mit 79 Klassierten (Vorjahr 51) über 50 Prozent mehr Kinder dabei und damit so viele wie seit fünf Jahren nicht mehr.

Die Ruhe im Städtli

Das hatte sich bereits in den sehr gut besuchten Vorbereitungstrainings angedeutet. Eine Erklärung für diese erfreuliche Entwicklung hatte auch das von Dieter Brühlmann geführte Organisationskomitee nicht, dem neben den Neunkircher Tristar-Vertretern auch Mitglieder der örtlichen Vereine (VBC und Turnverein) angehörten. Während des Schülertriathlons, bei dem beim Radfahren über den Feldweg das Mountainbike genutzt wurde, herrschte am Ziel im Städtli noch Ruhe vor, da viele Zuschauer und Fans das Schwimmen in der Badi beobachteten.

In der Kategorie der ältesten Teilnehmer, der Jugend A, gewann mit Alexej Wiedmer (Oberhallau) der einzige Teilnehmer, Mädchen waren hier nicht am Start.

Beim Städtlilauf begeisterten packende Positionskämpfe an der Spitze die Zuschauer, die fairerweise den Einsatz aller engagierten Nachwuchsathleten beklatschten. In der höchsten Kategorie für 16- und 17-Jährige liefen Corina Fendt (Thayngen) und Christoph Sägesser (Schaffhausen) die schnellsten Zeiten. Neben den vielen Teilnehmern aus der Region startete am Schülertriathlon auch eine sechsköpfige Gruppe aus dem deutschen Geisungen, die in den zu Ende gegangenen Schulferien fleissig trainiert hatte und in Neunkirch das Geübte gleich umsetzen konnte.

Alles in die verkehrte Richtung (02.09.2007)

Der traditionelle Städtlilauf, ein Jugendsportanlass in und um Neunkirch, bot erneut spannende und packende Wettkämpfe für den Nachwuchs. Sowohl bei den Laufdisziplinen als auch beim Triathlon und beim Aquathlon.

Schönstes Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen sorgte in und rund um das Städtli Neunkirch bei den Teilnehmern sowie beim Publikum für einen stimmungsvollen Jugendsportanlass. Damit blieb das sprichwörtliche traditionelle Wetterglück den Organisatoren des inzwischen siebten «Nüchilcher Städtlilaufs», des sechsten Schülertriathlons und des dritten Aquathlons erneut treu. Nachdem 2006 die Schüler und Jugendlichen den Veranstaltern einen neuen Teilnehmerrekord beschert hatten, blieb die Zahl mit 239 dieses Jahr etwas unter der Höchstmarke von 263 Startern. Dennoch ging es vom Sonntagvormittag bis in die späteren Nachmittagsstunden inner- und ausserhalb der Stadtmauern hoch her und zu. Eine Premiere und wohl Einmaligkeit konnten die jungen Sportler bei der neusten Austragung erleben.

In umgekehrter Richtung

Auf Grund der aktuellen Bauarbeiten in der Hintergasse musste räumlich beengt und in umgekehrter Richtung als gewohnt gestartet und gelaufen werden. Bevor es jedoch so weit war, erfolgte in der Badeanstalt der Startschuss zum Aquathlon. Nach dem Schwimmen folgte die Laufstrecke. Während die Teilnehmerfelder bei den Jüngeren mit Jahrgang 1996/97 von den Geschwistern Nicola und Melissa Tempini (Flurlingen) dominiert wurden, konnten Leo Brühlmann (Thayngen) und Nadja Lobsiger (Hemmental) bei den Älteren (1994/95) die oberste Podeststufe als Sieger besteigen. Bei den 16- und 17-Jährigen sorgte Lukas Fendt (Thayngen) beim Schülertriathlon für den zweiten Sieg von Sportlern aus der Reiatmetropole. Philipp Keller (Neunkirch), Nico Widtmann und Florian Mortier (beide Schaffhausen) hiessen die Sieger der nachfolgenden Knabenjahrgänge. Bei den 13-jährigen Mädchen setzte sich Jasmin Marty (Flurlingen) vor der Einheimischen Nadine Bögli durch.

Einen Doppelsieg feierte danach die Schaffhauser Familie Mortier. Der Rückstand von Nicola (Jahrgang 1997) auf die um ein Jahr ältere Caroline (1996) betrug allerdings nur gerade 13 Sekunden. Mit über einer halbe Minute Vorsprung auf Lisa Breiter verhinderte die Schleitheimerin Lea Bollinger bei den Sieben- bis Neunjährigen den dritten Flurlinger Tagessieg an den ausgeschriebenen Wettbewerben. Besonders augenfällig beim Neunkircher Jugendsportanlass ist die steigende Anzahl der Teilnehmer von LC und Tristar Schaffhausen. Knapp ein Fünftel aller Startenden trainiert in einem der beiden Vereine. Die jungen Teilnehmer kommen zu drei Vierteln aus dem Kanton Schaffhausen, knapp ein Fünftel reist aus dem Kanton Zürich an. Bei hohen 43 Prozent liegt der Mädchenanteil. Damit wird betont, dass sich die drei Disziplinen Schwimmen, Laufen und Radfahren bestens für den weiblichen Nachwuchs eignen und im Trend liegen. Mit einem Durchschnittsalter von neun Jahren wird im Sinne der Veranstalter hervorgehoben, den Kleinen und Kleinsten eine Gelegenheit in einem wettkampffreundlichen Umfeld – oft das erste Mal überhaupt – zu bieten.

Begeisternde Girls und Boys

Auf besonderes Publikumsinteresse stösst jeweils der Städtlilauf durch die heimeligen Gassen. Einen imposanten Start-Ziel-Sieg mit 40 und mehr Sekunden Vorsprung auf die gleichaltrige Konkurrenz schaffte der 17-jährige Vorjahressieger Kevin Akeret aus Neunkirch. Bedeutend knapper ging es in den nachfolgenden Wettbewerben her und zu. Christoph Sägesser (Schaffhausen), Dominique Erb (Schlatt) und Dominik Reich (Henggart) konnten sich als Sieger bei den jüngeren Jahrgängen eintragen lassen. Bei den 13- bis 15-jährigen Mädchen lief Corinne Fendt (Thayngen) als Erste über die Ziellinie. Die Kategoriensiegerinnen der jüngeren Jahrgänge hiessen Nicole Häusermann (Schaffhausen) und Naemi Linden (Büsingen). Erneut für den Publikumshöhepunkt sorgten die Minisprints der bis zu Sechsjährigen. Tullio Mazzeo (Schaffhausen) bei den Boys und Irina Sidler (Hemmental) konnten sich am Ende der 250 Meter langen Strecke freudestrahlend die Goldmedaille umhängen lassen. Der kleinste «Hosenlupf» stammte diesmal aus Hallau. Von den 19 gestarteten Mädchen platzierte sich die einjährige Livia Heusi – selbstverständlich unter gütiger Laufbegleitung älterer Kinder – auf dem zweitletzten Platz.

Gelungener Anlass im Klettgau (03.09.2006)

Optimale Bedingungen bezüglich Wetter und Organisation beim 6. Nüchilcher Städtlilauf, dem gleichzeitig der 5. Schülertriathlon und der 2. Aquathlon angegliedert sind, sorgten mit 288 Startenden für einen neuen Teilnehmerrekord. Nachdem Timo Hackenjos (Kirchzerten) und Luca Parravicini (Feuerthalen) bei den Knaben sowie Nadja Lobsiger (Hemmental) und Silvana Muhl (Büttenhardt) als erste Sieger des Tages im Aquathlon (Schwimmen und Laufen) feststanden, sorgten Lukas Fendt (Thayngen) und Laura Kessler (Elgg) in den Hauptkategorien des Schülertriathlons für die weiteren Podestplätze. Der Tradition entsprechend, war der Nüchilcher Städtlilauf der Publikumsmagnet. Unter dem Jubel von rund 250 Zuschauern konnten sich Kevin Akeret (Nr. 97, Neunkirch) mit einem Gewaltvorsprung und Corina Fendt (Thayngen) als Tagessieger eines äusserst gelungenen Sportevents ausrufen lassen. (R.Sta.)

Ein stimmungsvoller Jugendsportanlass

Der Thaynger Leo Brühlmann sichert sich mit dem zweiten Platz am Schülertriathlon in Neunkirch den Sieg im Erdgas-Regio-Cup.

Am Sonntagmorgen sah es noch danach aus, als könnte Petrus den Kindern und Jugendlichen mit Regengüssen einen Strich durch die Sportveranstaltung machen. Doch das sprichwörtlich traditionelle Wetterglück war den Veranstaltern des 6. Nüchilcher Städtlilaufs, des 5. Schülertriathlons und des 2. Aquathlons auch diesmal hold. Organisation und Witterung sorgten sozusagen gemeinsam für optimale Bedingungen für eine Sportveranstaltung, die aus dem Jahreskalender der Nachwuchssportler nicht mehr wegzudenken ist. Und der uneigennützige Einsatz der zahlreichen Helfer, die sich aus dem Verein Nüchilcher Städtlilauf und Schülertriathlon, dem Tristar Schaffhausen, Volleyballclub und Damenturnverein Neunkirch sowie Personen aus dem Städtli zusammensetzen, wurde in Form von rund fünf Dutzend Nachmeldungen mit einem neuen Teilnehmerrekord von 263 Mädchen und Knaben belohnt.

Dabeisein wichtiger als Platzierung

Entsprechend hoch her und zu gings am Sonntagmorgen. Ungeduldige Kinder mit teils noch nervöseren Eltern warteten im Schwimmbad auf den Startschuss des zweiten Schüleraquathlons, der aus zwei Disziplinen besteht. Nach dem Schwimmen führte die Laufstrecke über Quartierstrassen auf diejenige im Städtli. Erstaunlich ist dabei die Beobachtung, wie die 10- bis 13-Jährigen unter dem Ansporn überaus zahlreicher Zuschauer um jede Zehntelsekunde kämpfen, ohne dabei den Spass an der Sache zu verlieren. Für die Kinder galt mit Sicherheit, dass Dabeisein wichtiger ist als der Rang. Dennoch gab es selbstverständlich in den vier ausgeschriebenen Kategorien strahlende Sieger, die voller Stolz das Siegerpodest auf dem Brunnen bestiegen, um den Jubel der Fans entgegenzunehmen und sich die verdiente Erinnerungsmedaille umhängen liessen.

Einen zusätzlichen Grund zur Freude hatten die Besserplatzierten, die gleichzeitig am so genannten Erdgas-Regio-Cup teilnahmen. Dieser richtet sich an die Schüler der Jahrgänge 1993 bis 1996. In den vier Regionen Romandie, Nordwest-, Zentral- und Ostschweiz werden je zwei Triathlon, Duathlon und Aquathlon ausgetragen, die zur Gesamtwertung der jeweiligen Region zählen. Den ersten Drei der Mädchen- und Knabenkategorien – also zwölf Athleten pro Region – winkt nun die Teilnahme an einem Trainingstag mit Spitzenathleten nach Ende der Saison. Nach dem Finale in Neunkirch gehören aus der Region Leo Brühlmann (Thayngen), Melissa Tempini (Flurlingen), Samira und Rhiana Weber (beide Neunkirch), Luca Parravicini (Feuerthalen), Alain Tappolet (Dörflingen), Gaëlle Brack (Uhwiesen) und Lisa Kramer (Oberhallau) dazu.

Die Spannung hoch gehalten

Wie professionell der Jugendsportanlass aufgezogen wird, zeigt unter anderem die Tatsache der laufenden Kommentierung der einzelnen Sparten. In der Neunkircher Badi war es Emil Bühlmann, der als Speaker das Publikum über den aktuellsten Stand während des Schwimmens und nach den Wechseln zum Laufen oder Radfahren informierte. Im Städtli selbst und nachdem er die notwendigen Informationen von den Streckenposten per Funk erhalten hatte, hielt der Neunkircher Beat De Ventura die Spannung in den Strassen und Gassen hoch. In den «Hauptkategorien» des Schülertriathlons waren es bei den Knaben Lukas Fendt (Thayngen) und Lukas Freitag (Neunkirch) sowie Laura Kessler (Elgg) und Monika Meier (Thayngen), die sich über lange Strecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Matthias Sidler und Sven Akeret

Während sich der Lokalmatador vom Läufer aus der Reiatmetropole bei den 16- und 17-Jährigen rund zwei Minuten abknöpfen lassen musste, betrug der Rückstand der Thayngerin auf die Siegläuferin bereits knapp sechs Zeigerumdrehungen. Neben den zahlreichen guten Platzierungen der Regionalen gab es bei den Knaben zur Freude des Publikums auch einen Klettgauer Sieg im Triathlon zu verzeichnen. Matthias Sidler (Wilchingen) konnte in der Kategorie der 13- bis 15-Jährigen den Zweitplatzierten Martin Meier, ebenfalls aus Thayngen, um rund 44 Sekunden distanzieren.

Erneut am meisten Resonanz bei den Startenden und beim Publikum fand der Städtlilauf in verschiedenen Alterskategorien. Auf der 1680 m langen Strecke schaffte es der deutlich überlegene Kevin Akeret (Neunkirch) bei den 16- und 17-Jährigen, dem Zweitplatzierten Lukas Fendt mehr als eine halbe Minute abzunehmen. Nicht ganz so krass, aber mit 23 Sekunden Vorsprung überaus klar, lief die Tagessiegerin der 13- bis 15-Jährigen ins Ziel. Corina Fendt (Thayngen) liess auf der gleichen Distanz nichts anbrennen und verwies Anna Fischer (Erlach) auf den zweiten Platz. (l. h.)

Städtlilauf Auch zweijährige «Hosenlupfs» dabei

Jeweils am meisten Startende vermag derzeit in Neunkirch der Minisprint (250 m) anzuziehen. Angefeuert vom begeisterten und entzückten Publikum liessen die 30 Boys und 25 Girls bei ihrem Wettlauf den Schallpegel im Städtli erneut am höchsten anschwellen. Obwohl getrennt startend, schaffte die sechsjährige Sarah Schenk (Feuerthalen) das Kunststück, ihren Altersgenossen Moritz Bührer (Beringen) um eine Zehntelsekunde zu schlagen, was im Laufsport – zumindest mit zunehmenden Alter – einmalig sein dürfte. Die jüngsten «Hosenlupfs», welche die Strecke an der Hand begleitend von Älteren zurücklegten, waren beim diesjährigen Städtlilauf Tim Bührer (Beringen), Lars Erne (Trasadingen) und Adrian Facchin (Neunkirch) mit Jahrgang 2004.

Vom Siegläufer bis zum Pampers-Sprinter alles dabei (03.07.2005)

238 Kinder und Jugendliche schwammen, radelten und rannten in Neunkirch mit viel Begeisterung um die Wette.

Mit der fünften Austragung des Nüchilcher Städtlilaufes, der jeweils von allen Vereinen und in Zusammenarbeit mit dem Tristar Schaffhausen organisiert wird, konnte ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Um die rückläufigen Teilnehmerzahlen aufzufangen, wurde neben dem Lauf durch Neunkirchs Gassen und dem vierten Schülertriathlon erstmals ein Aquathlon (Schwimmen und Radfahren), der zum Erdgas-Regio-Cup 2005 zählt, gestartet. Rückblickend wäre die Massnahme bloss auf Grund der Statistik nicht notwendig gewesen, starteten doch in den bisherigen Disziplinen deutlich mehr Kinder und Jugendliche als im vergangenen Jahr. Dafür bot der Aquathlon eine grosse Bereicherung und sollte wenn möglich auch nächstes Jahr stattfinden. Das Messen mit Gleichgesinnten im und ums Schwimmbad Neunkirch war bei herrlichem Sommerwetter schon am Morgen ein Publikumsmagnet. Und die Anfeuerungsrufe waren noch bis in den späten Nachmittag hinein weit über die Städtligrenzen hinaus hörbar.

Aquathlon gelungene Premiere

Für diejenigen, die weniger gern dem langen Laufen frönen, dafür dem Schwimmen und dem Biken den Vorzug geben, ist die junge Sportart Aquathlon wie geschaffen. Gespannt wurde die erste Austragung in Neunkirch von Eltern, Angehörigen und Sportfreunden verfolgt. Die Knaben und die Mädchen starteten in zwei Alterskategorien. Für viele war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf überhaupt, und entsprechend gross war natürlich die Aufregung. Um für die Fans den Anlass noch spannender zu machen, kommentierte Andy Sutz am Schwimmbadrand das Geschehen, sodass man jederzeit über den aktuellen Stand des Rennens informiert war. Und die Kinder kämpften entsprechend motiviert und verbissen um eine gute Klassierung. Dass sich diejenigen besser in Szene setzen konnten, die schon Trainingserfahrung haben, zeigte am Ende das Klassement. Hervorzuheben ist unter anderem die Leistung der Oberhallauerin Lara Kramer, die hinter Linda Toffolon (Schaffhausen) den Zielstrich als Zweite mit dem Rad überquerte. Ob sie ihre Kräfte für den Städtlilauf sparte, ist reine Spekulation. Über die 710 Meter lange Distanz liess sich die Zwölfjährige am Nachmittag als Siegerin bei den Schülerinnen A feiern.

Mit zwei Jahren der Jüngste

Verfolgt man die Resultate der Jugendlichen im Triathlon, tauchen an der Spitze immer wieder die gleichen Namen auf. Mit einem Heimsieg wartete beispielsweise in der Kategorie Mädchen 1 (Jg. 1996 bis 1998) Rhiana Weber auf. Zusammen mit ihrer Schwester Samira (10) wurde die Neunjährige letzte Woche an der Schaffhauser Sportlerehrung für ihre Spitzenleistungen an den SM ausgezeichnet. Aber auch die Guntmadinger Zwillinge Fabio und Dominik Toffolon, die den Sieg in der Kategorie Jugend A unter sich ausmachten, sorgen mit ihren Resultaten in der Region immer wieder für Aufsehen. Auffallend beim Nüchilcher Städtlilauf ist vor allem die Tatsache, dass der Anlass eine familiäre Sportangelegenheit ist, nehmen doch stets zahlreiche Geschwister daran teil. Die wohl grösste Aufmerksamkeit des Publikums galt den vielen «Pampers-Sprintern» im Alter bis zu sechs Jahren. Jüngste «Sprinterin» war diesmal Lara Uehlinger (Thayngen) mit drei Jahren. Als kleinster «Hosenlupf» nahm Lars Erne mit Jahrgang 2004 die Strecke unter die Füsschen und absolvierte die 205 Meter durch Neunkirch in 2:55:75.

Im Städtli um die Wette gerannt (15.08.2004)

230 Nachwuchssportler kämpften in Neunkirch um Sieg und Ehre.

Das traditionelle Wetterglück blieb dem 4. Neunkircher Städtlilauf und dem 3. Schülertriathlon auch in diesem Jahr treu. Mit 66 Triathleten und 163 Läufern wurde die Gesamtteilnehmerzahl von 230 aus dem Vorjahr nur knapp verpasst. Im Triathlon war besonders bei den Knaben von zehn bis zwölf Jahren zwar ein Rückgang zu verzeichnen, der aber im Städtlilauf wieder ausgeglichen wurde. «Die erste Triathloneuphorie scheint in Neunkirch vorbei zu sein», so die Einschätzung von OKChef Dieter Brühlmann. «Dafür kommen vermehrt Auswärtige.»

Nervös und ungeduldig strömten zunächst die jüngsten Triathleten zwischen sieben und neun Jahren mit ihren Betreuern vom OK in die Wechselzone neben der Badi. Um Punkt 12 Uhr ging die Reise über 25 m im Nichtschwimmerbecken, mit 1350 m Mountainbikefahren ins Städtli sowie mit 500 m Rennen durch die Gassen Neunkirchs los. Je älter, je weniger zahlreich waren die Teilnehmer am Start, aber desto länger waren die Distanzen. Die 16- und 17-Jährigen durften sich immerhin über 150 m Schwimmen, 4950 m Bike und 1050 m Laufen messen. Nach der Siegerehrung, die von Dieter Brühlmann und dem Schaffhauser Triathleten Reto Waeffler durchgeführt wurde, gingen im Mini-Sprint die Sechsjährigen und die jüngeren Läufer an den Start. Unter Anfeuerung des faszinierten Publikums rannten und kämpften sich die Jüngsten nach 250 m über die Ziellinie. Für die folgenden Kategorien waren für dieses Jahr die Strecken um rund 300 m auf 710 beziehungsweise 1680 m verkürzt worden. So waren die Distanzen nicht nur für Spezialisten wie den Nachwuchs des Leichtathletik-Clubs Schaffhausen, der einige Podestplätze errang, sondern auch für Plauschläufer interessant. OK-Chef Dieter Brühlmann, Tristar als Co-Organisator sowie VBC, DTV und der FC Neunkirch durften sich erneut über eine gelungene Nachwuchsveranstaltung freuen. «Der Anlass war zum Teil fast besser organisiert als unsere Profiwettkämpfe», lobte Reto Waeffler. (R.Sta.)

Schüler mit viel Elan dabei (17.08.2003)

Mit 224 Teilnehmern konnten die Organisatoren des 2. Jugendtriathlons und des 3. Städtlilaufes den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen, als 227 Athleten die Ziellinie in Neunkirch überquert hatten. Fast 40 Prozent der Schüler und Jugendlichen zwischen 7 und 17 Jahren nahmen dabei am Triathlon teil. Nach dem Schwimmen in der Badi über 25 bis 150 m waren zwischen 1,3 und 5 km mit dem Mountainbike zu absolvieren. Zum Abschluss waren im Neunkircher Städtli je nach Alter 500 oder 1000 m zu laufen. Bei 82 Finishern in Neunkirch und gut 40 Triathleten, die am Donnerstag in Schleitheim gestartet waren, muss sich der Schaffhauser Triathlon keine Sorgen um Nachwuchs machen. Dennoch ging bei den Jugendlichen ab 13 Jahren die Teilnehmerzahl auf die Hälfte zurück. Dies konnte anzahlmässig bei den jüngsten Athleten zum Teil wettgemacht werden, wodurch einige Startfelder sogar geteilt werden mussten. Wie im Vorjahr liessen sich einige der Triathleten den Start am anschliessenden Städtlilauf nicht nehmen, an dem Distanzen von 200 m für die Jüngsten bis 2 km, über die nur wenige Jugendliche starteten, zu absolvieren waren. Hier liefen Tina Stark (Lottstetten) und der einheimische Fabrice Bircher die schnellsten Zeiten. Insgesamt 71 Helfer, die Mehrzahl in der Streckensicherung sowie bei der Betreuung der Triathleten eingesetzt, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die unter Leitung von OK-Chef Dieter Brühlmann (Jugendkommission Neunkirch) mit Unterstützung von DTV, FC und VBC Neunkirch sowie dem Tristar als Co-Organisator durchgeführt wurde. (R.Sta.)

Eine gelungene Premiere (18.08.2002)

Schwimmen – Velofahren -Laufen: In Neunkirch durften 91 Nachwuchssportler am 1. Jugendtriathlon Wettkampfluft schnuppern.

Vor einer Woche durften die «Grossen» ihr Können am Schaffhauser Triathlon zeigen, an diesem Sonntagnachmittag waren Schüler und Jugendliche in Neunkirch die Hauptdarsteller. Zudem wurde noch der 2. Städtlilauf ausgetragen, den 126 Teilnehmer erfolgreich beendeten. Mit total 217 Klassierten (165 am Städtlilauf 2001) wurden die Erwartungen der Organisatoren rund um Dieter Brühlmann klar übertroffen. Der OK-Chef wurde von den einheimischen Städtlilauf-Organisatoren FC, DTV und VBC unterstützt, der Tristar hatte neu das Schwimmen und die MTB-Strecke übernommen.

«Hätte es den Jugendtriathlon schon früher gegeben, wäre ich auch gestartet, es ist alles gut organisiert», freute sich Andy Sutz, einer der Sieger am Schaffhauser Triathlon, der zusammen mit den Tristar-Junioren als Instruktor amtierte. Diese hatten die jungen Triathleten von 7 bis 17 Jahren jeweils kategorienweise an der Städtlihalle unter ihre Obhut genommen, ihnen die beiden Wechselzonen am Städtlirand und am Freibad sowie die Lauf- und MTB-Strecke erklärt. Je nach Kategorie wurden verschiedene Distanzen von 50 bis 150 m geschwommen, anschliessend führte der Ironman-Hawaii-Starter Urs Walter den engagierten Nachwuchs über 1 bis 4 Runden MTB ins Städtli. Dort waren 1 oder 2 km Laufen zu absolvieren. Das grosse Startfeld der 10- bis 12-Jährigen musste sogar geteilt werden, dafür hatte das Tristar-Team mit Triathlon-Chef Reinhard Standke eine Lücke im Zeitplan freigehalten.

Nach der Siegerehrung für den Triathlon, bei der die Jugendlichen Remo Rosenberger und Linda DeVentura sowie die älteren Schüler Severin Baldauf und Nora Dülli als Sieger auf dem Podest standen, fiel der erste Startschuss für den Städtlilauf. Die Läufer, angefangen von den Jüngsten unter 6 Jahren bis zu den Jugendlichen von 17 Jahren, waren mindestens mit dem gleichen Eifer dabei wie die Triathleten. Die schnellste Zeit über 2 km lief der 17-jährige Jonathan Leu, der Sandro Muhl schlug. Bei den älteren Schülern kamen Severin Baldauf und Nick Bareiss sowie Fabio Toffolon im 2-Sekunden-Abstand ins Ziel, Tina Stark setzte sich gegen Leila Keller durch. Einige Teilnehmer hatten sich sogar einen Doppelstart im Jugendtriathlon und Städtlilauf nicht nehmen lassen, so standen Reto Stoll (Jugend) und Alex Käslin (Schüler 3) gleich zweimal auf dem Podest. (R. Sta.)

 

Grosser Erfolg (16.09.2001)

Mit 166 Teilnehmern zwischen 5 und 16 Jahren konnte der 1. Nüüchilcher Städtlilauf einen grossen Erfolg verbuchen. Bei wechselhaftem Wetter hatten die Kinder Distanzen zwischen 200 m und zwei km zurückzulegen. Die Teilnehmerzahlen lagen bei den Sieben- bis Neunjährigen am höchsten: 88 einheimische Läufer waren dabei. Die schnellsten Zeiten über die 2 km erzielten LCS-Athleten wie der 16-jährige Olivier Eckert aus Beringen. Schnellstes Mädchen war die 14-jährige Tina Stark aus Lottstetten.

Die Organisatoren des 1. Nüüchilcher Städtlilaufs zeigten sich so sehr zufrieden mit der Veranstaltung, dass für das kommende Jahr nicht nur eine Wiederholung mit Integration in den Schaffhauser Jugendlaufcup geplant ist. Weiter denkt das Team um OK-Präsident Dieter Brühlmann über die Austragung eines Schülertriathlons und einer Laufveranstaltung für Erwachsene nach. Erfreut nahm für das Gemeindepräsidium Annegreth Steinegger vom quirligen Treiben im Städtli Kenntnis. «Die Bedingungen für Wettkämpfe in und um Neunkirch sind hervorragend», äusserte sich Steinegger zu den Plänen, die der Jugendkommission von Neunkirch entstammen. In diesem Jahr konnten Neunkirchener Lehrkräfte wie Beat De Ventura und Anita Theiler, die als Speaker amtierten, Schüler mit dem Erlass einer Sportstunde zum Start motivieren. (R. Sta.)