Alles in die verkehrte Richtung (02.09.2007)

Der traditionelle Städtlilauf, ein Jugendsportanlass in und um Neunkirch, bot erneut spannende und packende Wettkämpfe für den Nachwuchs. Sowohl bei den Laufdisziplinen als auch beim Triathlon und beim Aquathlon.

Schönstes Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen sorgte in und rund um das Städtli Neunkirch bei den Teilnehmern sowie beim Publikum für einen stimmungsvollen Jugendsportanlass. Damit blieb das sprichwörtliche traditionelle Wetterglück den Organisatoren des inzwischen siebten «Nüchilcher Städtlilaufs», des sechsten Schülertriathlons und des dritten Aquathlons erneut treu. Nachdem 2006 die Schüler und Jugendlichen den Veranstaltern einen neuen Teilnehmerrekord beschert hatten, blieb die Zahl mit 239 dieses Jahr etwas unter der Höchstmarke von 263 Startern. Dennoch ging es vom Sonntagvormittag bis in die späteren Nachmittagsstunden inner- und ausserhalb der Stadtmauern hoch her und zu. Eine Premiere und wohl Einmaligkeit konnten die jungen Sportler bei der neusten Austragung erleben.

In umgekehrter Richtung

Auf Grund der aktuellen Bauarbeiten in der Hintergasse musste räumlich beengt und in umgekehrter Richtung als gewohnt gestartet und gelaufen werden. Bevor es jedoch so weit war, erfolgte in der Badeanstalt der Startschuss zum Aquathlon. Nach dem Schwimmen folgte die Laufstrecke. Während die Teilnehmerfelder bei den Jüngeren mit Jahrgang 1996/97 von den Geschwistern Nicola und Melissa Tempini (Flurlingen) dominiert wurden, konnten Leo Brühlmann (Thayngen) und Nadja Lobsiger (Hemmental) bei den Älteren (1994/95) die oberste Podeststufe als Sieger besteigen. Bei den 16- und 17-Jährigen sorgte Lukas Fendt (Thayngen) beim Schülertriathlon für den zweiten Sieg von Sportlern aus der Reiatmetropole. Philipp Keller (Neunkirch), Nico Widtmann und Florian Mortier (beide Schaffhausen) hiessen die Sieger der nachfolgenden Knabenjahrgänge. Bei den 13-jährigen Mädchen setzte sich Jasmin Marty (Flurlingen) vor der Einheimischen Nadine Bögli durch.

Einen Doppelsieg feierte danach die Schaffhauser Familie Mortier. Der Rückstand von Nicola (Jahrgang 1997) auf die um ein Jahr ältere Caroline (1996) betrug allerdings nur gerade 13 Sekunden. Mit über einer halbe Minute Vorsprung auf Lisa Breiter verhinderte die Schleitheimerin Lea Bollinger bei den Sieben- bis Neunjährigen den dritten Flurlinger Tagessieg an den ausgeschriebenen Wettbewerben. Besonders augenfällig beim Neunkircher Jugendsportanlass ist die steigende Anzahl der Teilnehmer von LC und Tristar Schaffhausen. Knapp ein Fünftel aller Startenden trainiert in einem der beiden Vereine. Die jungen Teilnehmer kommen zu drei Vierteln aus dem Kanton Schaffhausen, knapp ein Fünftel reist aus dem Kanton Zürich an. Bei hohen 43 Prozent liegt der Mädchenanteil. Damit wird betont, dass sich die drei Disziplinen Schwimmen, Laufen und Radfahren bestens für den weiblichen Nachwuchs eignen und im Trend liegen. Mit einem Durchschnittsalter von neun Jahren wird im Sinne der Veranstalter hervorgehoben, den Kleinen und Kleinsten eine Gelegenheit in einem wettkampffreundlichen Umfeld – oft das erste Mal überhaupt – zu bieten.

Begeisternde Girls und Boys

Auf besonderes Publikumsinteresse stösst jeweils der Städtlilauf durch die heimeligen Gassen. Einen imposanten Start-Ziel-Sieg mit 40 und mehr Sekunden Vorsprung auf die gleichaltrige Konkurrenz schaffte der 17-jährige Vorjahressieger Kevin Akeret aus Neunkirch. Bedeutend knapper ging es in den nachfolgenden Wettbewerben her und zu. Christoph Sägesser (Schaffhausen), Dominique Erb (Schlatt) und Dominik Reich (Henggart) konnten sich als Sieger bei den jüngeren Jahrgängen eintragen lassen. Bei den 13- bis 15-jährigen Mädchen lief Corinne Fendt (Thayngen) als Erste über die Ziellinie. Die Kategoriensiegerinnen der jüngeren Jahrgänge hiessen Nicole Häusermann (Schaffhausen) und Naemi Linden (Büsingen). Erneut für den Publikumshöhepunkt sorgten die Minisprints der bis zu Sechsjährigen. Tullio Mazzeo (Schaffhausen) bei den Boys und Irina Sidler (Hemmental) konnten sich am Ende der 250 Meter langen Strecke freudestrahlend die Goldmedaille umhängen lassen. Der kleinste «Hosenlupf» stammte diesmal aus Hallau. Von den 19 gestarteten Mädchen platzierte sich die einjährige Livia Heusi – selbstverständlich unter gütiger Laufbegleitung älterer Kinder – auf dem zweitletzten Platz.

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Title: Alles in die verkehrte Richtung (02.09.2007)
Date Posted: 3. August 2014
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Category: Allgemein

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